
Aufbau einer GIS-Organisationsabteilung

Die Herausforderung
Geo-bezogene Daten und insbesondere die im Einsatz stehende Geoinformationssysteme (GIS) sind für die Bewirtschaftung der Netzinfrastruktur für Verteilnetzbetreiber von entscheidender Bedeutung. Sie sind ein Schlüsselwerkzeug im Asset Management und liefern wichtige Informationen für die Entscheidungsfindung. Zudem unterstützen sie massgeblich den Planungs- und Bauprozess sowie den gesamten Instandhaltungsprozess.
Bei einem Schweizer Stadtwerk wurden wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit dem GIS primär von zwei organisatorisch separaten Teams wahrgenommen. Dies führte zu unklaren Verantwortlichkeiten, Handhabungen und Standards sowie Reibungsverlusten. Eine weitere Herausforderung waren die mangelnde Koordination und Kommunikation zwischen den Einheiten, was zu redundanten Arbeitsabläufen und teilweise inkonsistenten Daten führte.
Die Lösung
Vor diesem Hintergrund wurde FMC mandatiert, in einer ersten Phase die Ausgangslage detailliert zu analysieren und darauf aufbauend Lösungsansätze und Möglichkeiten zur Verbesserung der bestehenden Organisationsstruktur zu entwickeln. Darüber hinaus wurde ein strategisches Zielbild für das GIS des gesamten Unternehmens entworfen, um den heutigen und zukünftigen Anforderungen optimal zu entsprechen.
Im Mittelpunkt stand die Errichtung eines zentralen GIS-Kompetenzzentrums als eigenständige Einheit innerhalb des Stadtwerks. Zur Realisierung dieser neuen Organisationsstruktur entwickelte FMC in Kooperation mit dem Kunden ein Vorgehenskonzept für die spätere Detailorganisation und einen entsprechenden Umsetzungsfahrplan.
In der zweiten Phase begleitete FMC den Kunden bei der Implementierung des neuen GIS- Kompetenzzentrums. Dies umfasste die Erstellung der Prozesslandkarte und die Ausarbeitung der Prozessarchitektur, die sich an der strategischen Ausrichtung des Kompetenzzentrums orientierte. Es wurden zukünftige Rollenprofile gemäss der neu entwickelten Prozesslandkarte erstellt und die erforderlichen Koordinationsstrukturen und Kommunikationskanäle festgelegt, um eine effiziente Arbeitsweise sicherzustellen.
Fazit
Die neue Organisationsstruktur sorgt für klare Prozesse, Rollen und Kommunikationswege, die die Koordination verbessern, Inkonsistenzen vermeiden und redundante Arbeitsabläufe verringern. Diese strategische Neuausrichtung ermöglicht es dem Stadtwerk, sowohl den internen als auch den externen Anforderungen gerecht zu werden und stellt eine kohärente, zukunftsfähige Nutzung von GIS im gesamten Unternehmen sicher.

